Wenn frühmorgens die ersten Lichter an den ibW-Standorten angehen, sind die Räume bereits warm, das Werkzeug liegt bereit und die Schulzimmer sind richtig bestuhlt. Dahinter steht das Facility-Management-Team – vier Menschen, die dort arbeiten, wo man sie kaum sieht, deren Arbeit aber für den Alltag von Mitarbeitenden, Dozierenden und Studierenden unverzichtbar ist.
Seit Mai 2025 führt die ibW die Haus- und Gebäudetechnik an den verschiedenen ibW-Standorten vollständig Inhouse. Mit diesem Schritt rückte ein Team in den Fokus, das mit viel Herzblut, technischem Know-how und hohem Verantwortungsbewusstsein arbeitet: Tiziana Stefanelli, Franco Kleingutti, Kevin Schmid und Serafino Marziano.
Das Team zieht an einem Strang
Wer das Team erlebt, merkt schnell, dass hier Persönlichkeiten zusammen arbeiten, die an einem Strang ziehen. Tiziana Stefanelli hat als Leiterin des Facility Management die Aufgabe, Struktur und Übersicht in ein Aufgabenfeld zu bringen, das selten planbar ist. Sie beschreibt ihre Rolle als Dienstleisterin für die ganze Schule: «Alles, was die Gebäude betrifft, läuft letztlich über unser Team. Dazu sind wir auch an der Schnittstelle zur Technik der SBB.» Dass sie dabei den Überblick über alle Standorte gleichzeitig behält, sei manchmal «eine Herausforderung». Ihre ruhige und besonnene Art hilft Stefanelli, vor allem dann, wenn überall gleichzeitig etwas los ist: «Es ist nicht immer einfach, allen Wünschen gerecht zu werden. Früher haben wir viele Aufgaben externen Partnern übergeben, heute müssen wir schauen, was wir selber abdecken.»
An ihrer Seite arbeitet Franco Kleingutti, der seit 2016 im Facility Management der ibW tätig ist (früher noch über den externen Dienstleister Bouygues und Equans). Kleingutti kennt jede Tür, jede Maschine, jedes wiederkehrende Geräusch am Hauptstandort in Chur. Wenn er seinen Arbeitsalltag beschreibt, kommt er ins Schwärmen: «Kein Tag gleicht dem anderen. Man kommt ins Gebäude rein und weiss: Irgendwo ist immer etwas zu tun.» Ein Arbeitstag beginne mit einem Rundgang durch das Gebäude, sagt er. Ob Kontrolle der Reinigung, technische Notfälle, Einrichten von Büros oder Bestuhlung für Grossanlässe: Etwas zu tun gebe es immer, viele kleine Reparaturen an Tischen, Schlössern oder Lampen führe das Team dabei gleich selbst aus.
Automation wird immer wichtiger
Seit 2025 bringt Kevin Schmid einen frischen Blick an die ibW, vor allem am Hauptstandort in Chur. Die Vielfalt der Aufgaben bringt den gelernten Hauswart – er hat die Weiterbildung an der ibW absolviert – selbst immer wieder zum Staunen: «Es ist spannend, weil es immer wieder neue Themen und Herausforderungen gibt.». Nicht zuletzt wegen der vielfältigen Aufgaben sei das eingeführte Ticketsystem wichtig: «Ohne Austausch würden wir im Team und an den vielen Standorten aneinander vorbei arbeiten. Das System hilft uns, den Überblick zu behalten.» Eine von Schmids Stärken ist es, technisch vernetzt zu denken, so dass er sich in vielen Automationsbereichen wie der Bewirtschaftung der Leitsysteme und Programmierungen von Türen und Badges zu Hause fühlt. «Man muss sich halt manchmal etwas damit auseinandersetzen», schmunzelt er.
Der Vierte im Bunde des Facility Management ist Serafino Marziano, der vor allem am Standort Bovel in Maienfeld tätig ist – ein Ort, der handwerklich und sicherheitstechnisch besonders anspruchsvoll ist. Wo mit schweren Maschinen hantiert und mit Werkzeug gearbeitet wird, braucht es besondere Verantwortung und Teamarbeit. «In Maienfeld geht vieles nur zu viert. Manche Aufgaben sind schwer, komplex oder einfach anders», sagt er. Ausserdem sei es durch die etwas höhere Lage am Standort Bovel gerade auch im Winter immer wieder mal nötig, die Schneeschaufel auszupacken. Und sonst halt den Rasenmäher oder den Laubsauger.
ibW-Werte werden vorgelebt
Trotz unterschiedlicher Hintergründe fällt im Gespräch mit dem Facility Management immer wieder ein Wort: Vertrauen. Alle vier betonen die offene Kommunikation im Team und die Fähigkeit, sich aufeinander verlassen zu können. «Wir sind ein Superteam, das sich gegenseitig hilft, wenn es nötig ist», heisst es unisono. Gerade in einem vielseitigen Umfeld sei dieser Zusammenhalt entscheidend – denn viele Einsätze müssen spontan koordiniert, grosse Bestuhlungen gemeinsam aufgebaut oder Reparaturen im Team gelöst werden.
Besonders geschätzt wird vom Team die moderne technische Infrastruktur der ibW. Und den abteilungsübergreifenden Team Spirit. «Die ibW ist menschlich, man wird gehört – das macht viel aus», sagt Kleingutti. Dass das Facility Management dabei oft unsichtbar bleibt, wissen alle vier. Das sei halt die Aufgabe, so Stefanelli – ganz nach dem Motto «nicht sichtbar, aber unverzichtbar». Der Job an der ibW erlaube auch eine gute Work-Life-Balance, betonen sie. In der Freizeit treffen sie sich alle gerne mit Freunden und Familie, treiben Sport und geniessen das Leben. Um dann beruflich wieder an den verschiedensten «Baustellen» tätig zu werden: Tiziana Stefanelli, Franco Kleingutti, Kevin Schmid und Serafino Marziano schaffen mit ihrer Erfahrung, ihrem Teamgeist und ihrem Engagement jeden Tag die Grundlage dafür, dass Studierende und Mitarbeitende an der ibW lernen und arbeiten können.