Dipl. in IT Security und Risk Management NDS HF

Unternehmen brauchen Fachpersonen, die IT‑Sicherheitsrisiken früh erkennen und im Ernstfall schnell handeln können. Die digitale Arbeitswelt verlangt, dass Spezialisten komplexe Cyberbedrohungen einschätzen und wirksame Schutzmassnahmen steuern können. Das NDS HF vermittelt Ihnen in drei Modulen genau diese Kompetenzen. Sie lernen, wie moderne IT‑Sicherheitsarbeit aussieht und wie Sie Systeme, Daten und Prozesse schützen. Erfahrene Dozierende aus der Praxis begleiten Sie. In jedem Modul erhalten Sie aktuelles Fachwissen und viele praktische Anwendungen. Jedes Modul schliesst mit einer kleinen Modularbeit aus Ihrem eigenen Arbeitsumfeld im Bereich IT Security ab.

Module

Pflichtmodule

  • Modul Cyber Security 
  • Modul Risk Management 

Wahlmodule

  • Modul Projektmanagement 
  • Modul Prozessmanagement 

Zielpublikum

Das NDS HF im Bereich IT‑Security richtet sich an Fach- und Führungspersonen, die IT‑Systeme, Daten und Abläufe wirksam schützen wollen. Sie möchten digitale Risiken früh erkennen, Sicherheitsvorfälle richtig beurteilen und passende Massnahmen einleiten. Das Studium eignet sich für Personen aus Verwaltung, Industrie, KMU, Technik, Dienstleistung und allen Bereichen, in denen zuverlässige IT‑Sicherheit und ein schneller, klarer Umgang mit Cyberbedrohungen wichtig sind. Sie übernehmen Verantwortung im Schutz der IT‑Infrastruktur und sorgen dafür, dass Ihr Unternehmen auch im digitalen Alltag sicher und stabil bleibt.

Ihr Nutzen aus dem Studium

Das Studium baut auf folgende Schwerpunkte
Sie bringen eine Arbeitssituation (Fall) aus Ihrem eigenen Arbeitsumfeld mit. Diesen Fall bearbeiten und entwickeln Sie während des Moduls weiter und schliessen diesen mit einem Modulabschluss ab.
 
Arbeitssituation und Tätigkeitsbereich
IT‑Sicherheit ist heute für alle Unternehmen wichtig – auch für KMU. Digitale Risiken müssen erkannt, bewertet und wirksam reduziert werden. Wenn ein Sicherheitsvorfall eintritt, braucht es schnelle Entscheidungen und klare Massnahmen. Mitarbeitende arbeiten gemeinsam an der Analyse von Schwachstellen und der Verbesserung der IT‑Sicherheit. Ziel ist es, Systeme und Daten vor Angriffen zu schützen und Ausfälle zu verhindern. Die laufende Vorbereitung auf mögliche Bedrohungen gehört zum Alltag. Verantwortliche Personen stellen sicher, dass IT‑Systeme, Abläufe und die Kommunikation im Unternehmen zuverlässig, sicher und jederzeit funktionsfähig sind.

Handlungskompetenz
Die Zusammenarbeit mit einem KMU ermöglicht Ihnen, Theorie und Praxis direkt zu verbinden. Sie erkennen vor Ort typische IT‑Risiken, Schwachstellen und mögliche Sicherheitsvorfälle. Sie entwickeln technische und persönliche Kompetenzen im sicheren Umgang mit IT‑Bedrohungen. Mit einfachen, praxistauglichen Methoden und passenden Tools bearbeiten Sie in Gruppen reale Sicherheits- und Angriffsszenarien, wie sie in KMU häufig vorkommen. Durch die Präsentation Ihrer Lösungen und Massnahmen im Unternehmen vertiefen Sie Ihr Wissen. Vom ersten Hinweis auf einen Vorfall bis zur Nachbearbeitung lernen Sie anhand vieler Beispiele aus dem KMU‑Alltag wirksame Methoden, Tools und ein strukturiertes Vorgehen im IT‑Security‑Management.

 

Besonderes

  • Ein eigenes Notebook ist Voraussetzung für diesen Lehrgang.
  • Es finden zum Teil Exkursionen statt, die von den Dozierenden koordiniert werden. 

Aufnahmebedingung

Zum Bildungsgang wird zugelassen, wer über einen Bildungsabschluss auf Tertiärstufe (Diplom einer Höheren Fachschule, Diplom einer höheren Fachprüfung, eidgenössischer Fachausweis einer Berufsprüfung, Diplom einer Fachhochschule oder Universität) verfügt. Zulassung aufgrund gleichwertiger Qualifikation.

Einzelne Module dürfen auch ohne höheren Abschluss besucht werden. 

Abschluss

  • Leistungsnachweis ibW (pro Modul)
  • Diplom «Dipl. IT Security und Risk Manager/-in NDS HF» (bei erfolgreichem Abschluss aller drei Module, Besuch des Moduls Einführung in die Diplomarbeit, Diplomarbeit und Prüfungsgespräch)

Finanzierung

Weiterbildungen auf der Stufe Höhere Fachschule (HF) werden nicht von der Subjektfinanzierung des Bundes unterstützt. Die Subventionierung basiert auf der Interkantonalen Vereinbarung über Beiträge an die Bildungsgänge der Höheren Fachschulen (HFSV) und erfolgt über Pauschalen pro Kopf. 

Bei den von der ibW Höhere Fachschule Südostschweiz aufgeführten Semestergebühren bei HF-Angeboten handelt es sich um Nettopreise, das heisst, dass die Subventionsbeiträge der Kantone bereits in Abzug gebracht wurden. Dies gilt für Studierende mit Wohnsitz in allen Schweizer Kantonen oder im Fürstentum Liechtenstein. 

Für Studierende mit Wohnsitz ausserhalb der Schweiz oder des Fürstentum Liechtenstein gelten Sonderregelungen. Bitte nehmen Sie hierzu mit uns Kontakt auf.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Broschüre

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