Projektleiter/-in Gebäudetechnik mit eidg. FA

Stellen Sie im Betrieb und auf der Baustelle sicher, dass die Projekte nach Plan ablaufen – als verlängerter Arm des Unternehmers. Die berufsbegleitende Weiterbildung zum/zur Projektleiter/-in Gebäudetechnik mit eidg. Fachausweis bereitet sie dazu gezielt auf die eidgenössische Berufsprüfung vor.

Tätigkeiten

Projektleiter/-innen Gebäudetechnik sind Personen, die in der Gebäudetechnik in einer oder mehreren Richtungen der Branchen Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär, Spenglerei, Solar sowie Energieeffizienz Projekte oder Teilprojekte leiten. Branchenübergreifende Projekte sind die Regel, weshalb Projektleiter/-innen Gebäudetechnik sehr weit- und umsichtig handeln. Als verlängerter Arm des/der Unternehmers/-in arbeiten sie in erster Linie im Büro, aber auch auf der Baustelle. Der motivierende und zielorientierte Umgang mit Menschen ist das Tagesgeschäft der Projektleiter/-innen Gebäudetechnik. 

Berufliche Handlungskompetenzen

Projektleiter/-innen Gebäudetechnik:

  • leiten selbständig sowie erfolgreich Projekte bzw. Teilprojekte in der Gebäudetechnikbranche und in den aufgabenbedingten angrenzenden Schnittstellenbranchen. 
  • haben die Finanzen ihrer Projekte bzw. Teilprojekte innerhalb ihrer Budgetverantwortung im Griff, indem sie die zur Steuerung notwendigen Zusammenhänge kennen und entsprechend richtig und sicher anwenden. 
  • leiten und steuern ihre Projekte kompetent in Bezug auf Termine und Qualität. 
  • entscheiden innerhalb ihres Verantwortungsbereichs selbständig, verantwortungsbewusst und nach den Standards der nachhaltigen Gebäudetechnik in Bezug auf Ökonomie und Ökologie. 
  • wirken auf die an den Projekten bzw. Teilprojekten involvierten Personen durch ihre Fach- und Sozialkompetenz motivierend und bestimmend ein. 
  • haben ihr Projektmanagement-Portfolio dank ihrem vernetzten sowie weitsichtigen Denken und Handeln sicher im Griff. 
  • leiten ihre Projekte bzw. Teilprojekte in Bezug auf Normen und Arbeitssicherheit sicher und auf dem neusten Stand. 

Prüfungszulassung

Zur Abschlussprüfung wird zugelassen, wer: 

  • über ein eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ) als Haustechnikplaner/-in und über mindestens drei Jahre einschlägige Berufserfahrung nach beendeter Grundbildung verfügt

oder

  • über ein EFZ als Heizungsinstallateur/-in, Lüftungsanlagenbauer/-in, Sanitärinstallateur/-in, Spengler/-in oder über ein solches in einem verwandten Beruf und über mindestens sechs Jahre Berufserfahrung nach beendeter Grundbildung verfügt

oder 

  • über einen einschlägigen Abschluss der höheren Berufsbildung und über mindestens drei Jahre einschlägige Berufserfahrung nach beendeter Berufsbildung verfügt

oder

  • über die erforderlichen Modulabschlüsse bzw. Gleichwertigkeitsbestätigungen verfügt.

Interessenten, die nicht über die in der Prüfungsverordnung genannten Voraussetzungen verfügen oder diesbezüglich unsicher sind (u.a. verwandter Beruf, ausländischer Berufsabschluss), werden gebeten, vor der Kursanmeldung die Zulassung bei der QS-Kommission abzuklären (www.suissetec.ch).

Besonderes

  • Zugang zu persönlicher E-Mail-Adresse ist Voraussetzung für das Studium.
  • In den Ausbildungsmodulen kommt ein ausgewogener Mix aus Lehrmitteln sowie ausgewählten Fachbüchern zur Anwendung.
  • Möglichst lückenloser Unterrichtsbesuch
  • Persönliche Leistungsbereitschaft
  • Maximale Anzahl Teilnehmende: 20

Broschüre

Finanzierung

Der Bund und das Land Liechtenstein regeln die Beitragszahlungen an Vorbereitungslehrgänge für eidgenössische Berufsprüfungen (BP) und höhere Fachprüfungen (HFP) neu.

Weitere Informationen dazu finden sie hier, besten Dank für Ihre Kenntnisnahme.

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